Der Kontrabass...

...das größte Instrument aus der Familie der Streichinstrumente

Der Kontrabass ist das größte und tiefste Instrument aus der Familie der Streichinstrumente, also verwandt mit Geige, Bratsche und Cello. Verwandt ja, aber doch auch ganz anders:

Es bieten sich also unendlich viele musikalische Möglichkeiten mit dem Kontrabass. Zudem hat sich das Instrument in den letzten 50 Jahren von einem meist reinen Begleitinstrument zu einem ernstzunehmenden Soloinstrument gemausert. Man höre nur wunderschön interpretierte Aufnahmen der Bachschen Cellosuiten auf dem Kontrabass an oder die Jazzpioniere Scott La Faro , Gary Peacock und in jüngster Zeit den Franzosen Renaud Garcia-Fons... Und es ist noch etwas sehr wichtiges passiert in den letzten Jahren: Es können inzwischen KINDER JEDEN ALTERS, AB DEM 6. LEBENSJAHR DIREKT MIT DEM KONTRABASS BEGINNEN!!!

Für jedes Alter und jede Körpergröße stehen Instrumente zur Verfügung, so daß es kein Problem mehr ist, direkt nach Abschließen der Musikalischen Früherziehung in den Kontrabassunterricht einzusteigen.

Auch  wir in der MUSIKSCHULE LINDAU haben jetzt sehr gute Instrumente, dazu passende Bögen, gute Unterrichtsliteratur und einen Lehrer. Übrigens werden die Insrumente in der Anfangszeit KOSTENLOS verliehen, da der Kontrabass ein sogenanntes Mangelinstrument und als solches förderungs- würdig ist. Mangelinstrument heißt auch, daß überall, in jedem Orchester, in vielen Bands und Gruppen händeringend nach einem Kontrabassisten gesucht wird. Also wird einem bestimmt nicht langweilig, wenn man erst mal ein bisschen spielen kann.... Um zuletzt noch einem sich zäh haltenden Vorurteil entgegen zu wirken: der Kontrabass PASST IN JEDES AUTO!!!! Beweise fotografischer Natur werden auf Anfrage vorgelegt. Auch ein zu vereinbarender Ortstermin mit KFZ und BASS wäre vorstellbar. Lust auf Bass bekommen?

Er ist, nicht wie die anderen 3 in Quinten, sondern in Quarten gestimmt. Man spielt ihn nicht im Sitzen sondern im Stehen. Und er wird, anders wie die drei anderen Instrumente, genauso oft gezupft wie mit dem Bogen gespielt! Das kommt daher, daß der Bass in sehr unterschiedlichen Musikstilen eingesetzt wird, wo er überall für das richtige, warme, tiefe Fundament sorgt. So sehen wir die großen, langen Hälse der Kontrabässe im Sinfonieorchester aufragen; aus dem Bild, daß man sich von einer Jazzband macht, ist er neben dem Schlagzeug nicht wegzudenken und er begegnet uns auf der ganzen Welt wo Stubenmusik, Volksmusik, Folk und Folklore gemacht wird. Selbst in der Popmusik, wo er lange komplett von seinem elektrischen Bruder, dem E-Bass, verdrängt schien, taucht er in jüngster Zeit wieder häufiger auf, da sein unnachahmlich knurrend singender Sound von Produzenten des HipHop, AcidJazz, Drum´nBass und Ambient so sehr geschätzt wird.

P.S.:
Der Kontrabassunterricht schafft natürlich beste Voraussetzungen für das Erlernen des E-Basses, wobei auch hier viele Möglichkeiten bei uns in der Musikschule bestehen:
Man kann die beiden Instrumente nacheinander oder auch mit der Zeit nebeneinander lernen. Oder als 3. Möglichkeit: Nur E-Bass geht natürlich auch.